Gesundheit durch Tanzen!

Tanzen kann im Körper viel bewirken, uns beweglicher, flexibler, glücklicher und sogar klüger machen. Mediziner, Therapeuten und Psychologen haben das längst erkannt. Sie setzen Tanzen präventiv und als Therapie ein. Sogar bei Krankheiten, die als unheilbar gelten. Mit Erfolg. In Zusammenarbeit mit dem ADTV Tanzlehrer Lutz Jauch (aus Langen bei Bremen) führt der Neurologe Prof. Dr. Sven Odin gerade eine Studie über die Verlangsamung des Krankheitsverlaufs durch Bewegung durch. Der seit mehreren Jahren erkrankte Jauch bietet selbst Tanzkurse für von Parkinson Betroffene und ihre Angehörige in seiner Tanzschule an.

Priorität hat natürlich die Prävention

Statistik und Straßenbild zeigen zurzeit in Deutschland und ganz Europa den Beginn einer gefährlichen Entwicklung: Es gibt immer mehr übergewichtige Kinder und Jugendliche, manche bereits mit XXL-Figuren, begleitet von Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Rücken- und Gelenkschmerzen. Neben vernünftiger Ernährung fehlt ihnen vor allem eins: Bewegung! Die ADTV Tanzschulen bieten diese Bewegung bereits für die Jüngsten: Kindertanzangebote wie Pamperstanzen und Baadingoo Tanzspaß, Ballett, Jazz-Dance & Co. Dass zwischen guter Motorik und mathematischem Vorstellungsvermögen ein Zusammenhang besteht, ist keine ganz neue Erkenntnis mehr. Für Jugendliche reicht die Angebotspalette von HipHop, über Videoclip-Dancing bis zum Paartanzen.

Aber Tanzen ist ein Bewegungstraining für alle Altersklassen!

Sanft trainiert es Muskulatur und Ausdauer, bietet einen Ausgleich zu unserem zweckgebundenen, technisierten Alltag. Man kann beim Tanzen Gefühle zeigen. Eine Studie der Uni Tübingen belegt, dass sich durch freie Bewegungen nachhaltig Depressionen, Ängste, zwanghaftes Verhalten und Stress verringern lassen. Eine holländische Studie weist aus, dass Tanzen überdies eine wirksame Vorsorge gegen Demenz ist.

„Zu einer wichtigen Erkenntnis der letzten Zeit gehört auch, dass Tanzen und andere rhythmische Bewegungsübungen offenbar den altersbedingten kognitiven Abbau aufhalten, bzw. verlangsamen können“, so der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und –psychotherapie, Martin Haupt.

Tanzen ist viel mehr als nur eine angenehme Freizeitbeschäftigung. Es kann dazu beitragen, fit und gesund von klein auf an bis ins hohe Alter zu sein.



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